Bernhard-Lichtenberg-Haus, Wettbewerb 2.Phase

Bernhard-Lichtenberg-Haus, Wettbewerb 2.Phase
Berlin

Der Entwurf sieht den Abbruch und die Neuerrichtung des 80er Jahre Gebäudes vor. Der nunmehr entstehende Neubau setzt sich mittels einer Fuge von dem historischen Bernhard-Lichtenberg-Haus ab und nimmt sich in seinem oberirdischen Bauvolumen stärker zurück. So entsteht eine attraktive Platzsituation zwischen altem und neuem Bernhard-Lichtenberg-Haus und der Kathedrale.
Der Neubau verzahnt sich nicht nur inhaltlich stark mit der Kathedrale sondern auch baulich über die zwischen Neubau und Kathedrale entstehende unterirdische Sakristei und den sich hier befindlichen Ausstellungsräumen über das Wirken Bernhard Lichtenbergs und Kirche in der DDR. Die unterirdischen Räume werden über großzügige, sich nach unten verjüngende Lichthöfe natürlich belichtet und bieten reizvolle Blickbeziehungen zur Kathedrale.
Während sich das Erdgeschoss des Neubaus transparent zu allen Seiten den Besuchern öffnet sind die oberen Geschosse mit einer durchgehenden Membran verschlossen. Diese aus Dreiecken bestehende äußere Hülle lässt zwar großzügige Blickbeziehungen von innen nach außen zu, wirkt aber von außen geschlossen, einheitlich und skulptural, ein Effekt der sich in der Dämmerung anfängt umzukehren wenn das Gebäude beginnt von innen heraus zu leuchten.

Ansicht Bernhard-Lichtenberg-Haus von Süden
Ansicht Bernhard-Lichtenberg-Haus von Norden
Perspektive Verbindung Bernhard-Lichtenberg-Haus mit Kathedrale
Perspektive Bernhard-Lichtenberg-Haus